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Am 10.09.22 startete der SC Niestetal mit einem Event-Trio in die neue Saison, die hoffentlich dieses Mal zuende gespielt wird. Die erste Damenmannschaft durfte im Gegensatz zu allen anderen Teams die Rückrunde bis zum Ende spielen.
Sie machte an diesem Tag den Anfang in der Regionalliga West. 
Besser hätte der Start für unsere Mädels nicht laufen können. In der mit 120 Zuschauern gefüllten kleinen Halle in Heiligenrode, die an diesem Tag endlich einen ganz besonderen Namen erhalten sollte, bezwangen unsere Damen den Aufsteiger TTC Langen 2 mit 6:4. Dabei wurde den Zuschauern Nervenkitzel bis zur letzten Sekunde geboten. Beim Spielstand von 4:4 mussten sowohl Katharina Pfaff wie auch Kathrin Mundry in den Entscheidungssatz bevor sie den ersten Saisonsieg perfekt machen konnten.  Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte Tetyana Maksimenko, die zwei Einzel- und einen Doppelerfolg beisteuerte. Auch unserer neue Spielerin Patricia Nitzsche konnte bei ihrem Regionalligadebut einen Sieg einfahren.
Das zweite Highlight war die feierliche Umbenennung der kleinen Halle, für die bis dato jeder eine andere Bezeichnung hatte.
Nun trägt sie endlich den Namen einer großen Persönlichkeit im regionalen Tischtennissport. Manfred Moll förderte über ein halbes Jahrhundert zunächst beim TSV Heiligenrode und später dann beim SC Niestetal die Kinder und Jugendlichen.
Es gab nur wenige Kinder, die nicht in den Genuss einer Trainingsstunde mit Manni kamen. Jedes Jahr gestaltete er eine Sportstunde in der örtlichen Grundschule und begeisterte so viele Kinder für den Tischtennissport. Dabei machten viele erfolgreiche Spieler und Spielerinnen, wie unter anderem Björn Ungruhe und Sophia Klee die ersten Schläge bei ihm.
Die kleine Halle in Heiligenrode war sein Wohnzimmer, wie er immer sagte. Niemand verbrachte womöglich so viele Stunden dort wie Manni.
Sein plötzlicher Tod im vergangenen Jahr, sorgte weit über die Grenzen von Niestetal hinaus, für große Bestürzung.
Als Anerkennung für sein Lebenswerk, stellte der SC Niestetal einen Antrag zur Umbenennung der Halle bei der Gemeinde Niestetal, dem die Gemeindevertretung zustimmte.
Bürgermeister Marcel Brückmann würdigte die besondere Leistung von Manfred Moll und enthüllte anschließend mit unserem Vereinsvorsitzenden Sascha Unkelbach das Namensschild, worauf Manfred-Moll-Halle zu lesen ist und nun den Eingangsbereich ziert.
Im Anschluss ging es über zum letzten Höhepunkt des Tages. Der gemütliche Teil wurde mit dem Sommerfest eingeleitet. Wetterbedingt musste dieses auf der Tribüne stattfinden. Vorstandsmitglied und Vergüngungsmanager Alexander Henke und seine Frau hatten wieder die Organisation übernommen und sorgten dafür, dass sich jeder nur wohlfühlen konnte.
Grillmeister Nils Merkel versorgte alle Hungrigen mit Fleisch. Drinnen warteten leckere Salate und Nachtisch, den fleißige Mitglieder mitgebracht hatten.
Zur später Stunde wurde bis 3 Uhr teilweise ausgelassen auf den Tischen getanzt.
Insgesamt war es ein toller Start mit dem Event Trio in die neue Saison.


Während die Hälfte der Sommerferien schon wieder vorbei ist und die ersten Spieler und Spielerinnen ins Training zurückkehren, ist die Individual-EM im Tischtennis in München in vollem Gange. Neben der Europameisterschaft im Tischtennis, werden dort in noch vielen weiteren Sportarten die europäischen Meistertitel vergeben.
Vor Ort berichtet unser Mitglied und ehemalige Spielerin Sophia Klee für den
Deutschen Tischtennis Bund.
Sie gibt als Backstage-Reporterin exklusive Einblicke hinter die Kulissen der Tischtennis-EM und führt Interviews mit den Spielerinnen und Spielern und Verantwortlichen.
Nebenbei fungiert sie auch als Einspielpartnerin und Co-Kommentatorin für ARD und ZDF.
Einen kurzen Ausschnitt von Sophias Arbeit bei der Heim-Em ist hier zu sehen:




Weitere Videos finden sich auf YouTube, der Homepage sowie auf der Instagram- und Facebookseite des Deutschen Tischtennis Bundes.

Drei Jahre lang mussten viele begeisterte Pfingstturnier-Anhänger warten, ehe eines der größten Tischtennisturniere seiner Art Anfang Juni endlich wieder in der Niestetaler Mehrzweckhalle durchgeführt werden konnte. Alleine 25 Spielklassen mit über 1000 Startern wurden von Freitag bis Montag ausgetragen. Mit dabei waren sogar drei Spieler und Spielerinnen aus Nordirland, die mit dem Auto angereist waren. Zum ersten Mal wurden in einer Konkurrenz die Gruppenspiele teilweise in die große Halle in Heiligenrode ausgelagert, um Wartezeiten zu reduzieren. Aufgrund der ungewissen Coronasituation hatte man sich die Halle ebenfalls freigehalten gehabt. Bereits am frühen Freitag Morgen reisten die ersten Spieler und Spielerinnen aus alle Teilen Deutschlands an und schlugen ihre Zelte auf. Durch den Schwimmbad-Neubau wurde der Zeltplatz auf die gegenüberliegende Wiese verlegt. Nach der Eröffnung des Turniers durch den Bürgermeister Marcel Brückmann begann das Turnier mit der Herren C1 Klasse. Traditionell um 22.22 Uhr starteten die Internationalen Brettchen-Open, die bis weit in die Nacht ausgespielt wurden. Auch am Samstag und Sonntag konnten die Sieger erst am frühen Morgen gefunden werden. Aus Niestetaler Sicht konnten einige Erfolge gefeiert werden. Kathrin Mundry konnte sich den Titel der Damen A Konkurrenz bis 1700 sichern. Jana Schorstein belegte in dieser Klasse Platz drei. Im Doppel scheiterten Tokessa Hättich und Nele Mark im Finale. Zuvor hatten sie im Halbfinale Jana Schorstein und Jeanine Mergard besiegt. Johan Klee trat bei den Clickball-Open an und erspielte sich den Titel. Leider stürzte er wenige Stunden nach seinem Sieg die Treppe runter und zog sich einen Patellasehnenteilabriss zu. Frieda-Marie Reum sicherte sich in der Damen B Doppel Konkurrenz mit ihrer Partnerin Michelle Butzke den dritten Platz. In der Mädchen 11 Einzelkonkurrenz erspielte sich Shania Huning den dritten Platz. Bei den Mädchen 18 bis 1500 gelang Neuzugang Melanie Bretzke ebenfalls der dritte Platz. Auch Nele Mark erreichte bei der offenen Mädchen 18 Klasse den dritten Platz. In der offenen Jungen 18 spielte sich Koray Kücük durch einen Sieg über Vereinskamerad Elias Semmler bis ins Halbfinale. Leon Graf unterlag knapp im fünften Satz im Finale der U22 männlich Klasse und dekorierte sich mit Silber. Die Siege in der offenen Herren und Damen Klasse am Montag hießen Kestutis Zeimys und Yang Herich. Wir freuen uns sehr, dass wir das Turnier endlich wieder ausrichten konnten und bedanken uns bei allen Helfern und Unterstützern, die maßgeblich zum Gelingen des Turniers beigetragen haben.


Am 24.06.22 erlebten rund 750 tischtennisbegeisterte Nordhessen ein einmaliges Event in der Niestetaler Mehrzweckhalle. Durch den Verein Jumpers organisiert, fand unter Mithilfe des SCN ein Benefizspiel zugunsten ukrainischer Kinder zwischen den beiden Besten deutschen Tischtennisspieler Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov statt. Durch die Veranstaltung führte Bernd Kaiser, der Hallensprecher bei der MT Melsungen ist. Aus Berlin wurde extra der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Thomas Weikert, der selbst Tischtennisspieler ist, zugeschaltet und übermittelte Grußworte an die Zuschauer. Dimitrij, von allen Dima genannt, hat selbst ukrainische Wurzeln und ist Jumpers Botschafter am Standort in Düsseldorf.Daher war es ihm eine Herzensangelegenheit bei dieser Veranstaltung mitzuwirken. Umso bemerkenswerter, dass auch Timo Boll für den guten Zweck antrat, da er sich erst zwei Wochen zuvor beim TTBL Finale eine Rippe gebrochen hatte. Bevor die beiden mehrmaligen Olympiamedaillengewinner gegeneinander antraten, konnten die zahlreichen Zuschauer zunächst unsere jüngsten Spieler und Spielerinnen in Action erleben. Frida-Marie Reum, Jonas Graf, Angelo Wu und Lara Henrich zeigten eine Übung und spielten dann ein Mixed gegeneinander. Begleitet wurden sie dabei von unseren Trainerinnen Tokessa Hättich und Kathrin Mundry. Kathrin wechselte dann die Rolle und spielte parallel gegen Leon Graf. Im Anschluss zeigten Jumpers Botschafterin Sophia Klee und Noah Weber am Balleimer, mit wie viel Geschwindkeit ein Tischtennisball fliegen kann. Zu ihnen gesellten sich dann die Hauptakteure des Tages und es wurde sich überkreuzt eingespielt. Danach startete der Showkampf, wobei sich Timo und Dima eindrucksvolle Ballwechsel lieferten und das Publikum durch lustige Showeinlagen unterhielten. Während des Matches bekam unter anderem Jonas Graf die Ehre ein paar Schläge mit Dimas Schläger gegen Timo zu machen. Der Showkampf wurde mit einem fairen Untentschieden beendet. Im Anschluss nahmen sich die beiden viel Zeit, um jeden Fan ein Foto zu ermöglichen. Über 40.000 € Erlös kamen am Ende der rundum gelungenen Veranstaltung zusammen und wurden an entsprechende Stellen verteilt.